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Berufsbild «Spitalingenieur» bzw. «Technikmanager im Krankenhaus»

Die Entstehung eines Berufsbilds für die Mitglieder unseres Berufsverbands geht auf eine Arbeit des ehemaligen Präsidenten des österreichischen Schwesterverbands (ÖVKT), Detlef Mostler zurück.

Diese Arbeit wurde auch mit Stellenbeschrieben aus der Schweiz und aus Deutschland innerhalb der Vereinigung der drei Länder (DACH) fertiggestellt.

Eines der Hauptziele der Österreicher war deren Ausbildungsgang für diesen Beruf zu stärken und diesen Beruf öffentlich anzuerkennen. Sie stellten fest, dass ein Weg via EU erfolgsversprechender war, somit wurde die Arbeit dazu innerhalb des Dachverbandes IFHE-EU aufgegriffen. Es galt eine englische Version zu erstellen und das Dokument mit den verschiedenen Ländern abzustimmen. In der Zwischenzeit wurde dieses von seinen Mitgliedern an der ECHE in Bologna (2017) ratifiziert.

Der IHS hatte schon im Vorfeld eine Teilübersetzung auf Französisch veranlasst. Diese wurde auf der Basis der letzten Fassung ergänzt. Nun liegen drei Versionen vor: die Englische als Basisdokument, die Deutsche und Französische als Grundlagen für unsere eigene Dokumentation.

Auch innerhalb des Vorstands wurde das Thema dieses Berufsbildes schon sehr kontrovers diskutiert: für die Einen ist es falsch strukturiert oder gar unbrauchbar; für die Anderen stellt es eine durchaus realistische Darstellung aller Facetten unserer Tätigkeiten dar.

Mit der Ratifizierung auf europäischer Ebene geht der IHS keinerlei Verpflichtung ein. Es geht lediglich darum, auf der gleichen Basis wie unsere Nachbarländer eine Beschreibung zur Verfügung zu stellen und auch die Anerkennung unseres Berufs zu fördern. Es kann als Grundlage auszugsweise für Stellen- respektive Funktionsbeschriebe dienen. Es kann auch als Grundlage für allfällige Aus- und Weiterbildungen beigezogen werden. Selbstverständlich muss das Papier auch periodisch auf seine Aktualität hin geprüft werden. In einem weiteren Schritt ist geplant auch das folgende Niveau des mittleren Kaders im technischen Dienst zu beschreiben. 

In diesem Sinn werden den Mitgliedern nun alle drei Versionen als IHS-Dokument zur Verfügung gestellt. Der Vorstand würde gerne auch die Meinung der Mitglieder dazu erfahren. Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre und hoffen auf Ihr kritisches und konstruktives Feedback betreffend den praktischen Nutzen für Ihre Tätigkeit.

 

im März 2018

Tomas Bucher
Präsident IHS